Forum Senioren Meckenheim /wordpress Ein weiteres tolles WordPress-Blog Tue, 20 Dec 2011 18:07:31 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3 Termine /wordpress/?p=4325 /wordpress/?p=4325#comments Mon, 12 Dec 2011 16:21:50 +0000 admin /wordpress/?p=4325 Jeden Donnerstag sind wir für sie da

15-17 Uhr: Offener Treff mit unseren Mitarbeitern

17-20 Uhr: Computerhilfe


Liebe Mitglieder und Interessierte,

mit Beginn des neuen Jahres haben wir in gemeinsamer Partnerschaft (MTuS / Forum Senioren Meckenheim FSM) ganz neu einen

Tanzkreis für Interessierte ab 50+

im Programm. Zum Tanzkreis kann man allein gehen, weil in der Gruppe ohne festen Partner getanzt wird. Es werden Kreistänze, Blocktänze, Gassentänze erlernt und getanzt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Tanzleiterin ist dem Bundesverband Seniorentanz e.V. angegliedert. Der Tanzkreis ist als Kurs ausgelegt und bedingt eine Anmeldung.

Der Tanzkreis trifft sich

montags von 15.00 – 16.30 Uhr in der Großen Turnhalle, Schützenstraße,
in Alt-Meckenheim hinter der Kath. Grundschule.

Der Kurs umfasst 10 Termine:

09.01., 16.01, 23.01., 30.01..
06.02., 13.02., 27.02.,
05.03., 12.03., 26.03.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Für Nichtmitglieder wird eine Gebühr von 40,– € erhoben.

Anmeldungen können über unser Kontaktformular oder aber telefonisch erfolgen.

Tanzen bedeutet Freude an der Bewegung, ist gesund und fördert die Kommunikation!

Wir wünschen viel Spaß.


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Erzählcafe´in Meckenheim /wordpress/?p=4243 /wordpress/?p=4243#comments Wed, 07 Dec 2011 16:10:38 +0000 admin /wordpress/?p=4243 Pressebericht zum Treffen „Erzählkaffee alt – jung“ in Meckenheim vom 23.11.2011

P1010045Zum Thema „Ausgrenzungen – Gestern und Heute“ fanden sich junge und ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der ersten Veranstaltung des „Erzählcafés“ ein, die am 23.11.2011 im Konferenzraum des Konrad-Adenauer-Gymnasiums stattfand. Dazu eingeladen hatte das Forum Senioren Meckenheim (FSM), und die Schulleitung, vertreten durch Herrn Peter Schröder, hat es sich nicht nehmen lassen, mit Kaffee, Keksen und Getränken eine Kaffeehaus-Atmosphäre zu schaffen, die von zwei Damen des FSM-Vorstandes durch eine vorweihnachtliche Tischdekoration liebevoll abgerundet wurde. Mit sechs Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Gymnasiums und acht Mitgliedern des Forum Senioren Meckenheim war, laut den Veranstaltern, das „Erzählcafé“ gut besucht. Durch das Thema führte Wolfgang Megow, der die vielen unterschiedlichen Beiträge zu dem recht weitgesteckten Thema erfolgreich zu moderieren verstand.

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30.09.2011 Ein voller Erfolg für den 3. Seniorentag /wordpress/?p=3903 /wordpress/?p=3903#comments Fri, 30 Sep 2011 10:21:49 +0000 admin /wordpress/?p=3903 Die Teilnahme der Meckenheimer Fimen, die angebotenen Vorträge wie auch das Abschlußkonzert in der Kirche fand die Zustimmung eines Großteils der Bevölkerung. Der Mal- Wettbewerb mit den Schülern zeigte deutlich, dass die Generationen  in unserer Stadt bewußt und hilfsbereit zusammenleben.

3. Seniorentag-PlakatSenorentag 457

3. Seniorentag Fleyer

Ehrung Bilder

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11.03.2011 Chronik /wordpress/?p=3419 /wordpress/?p=3419#comments Fri, 18 Mar 2011 17:34:29 +0000 admin /wordpress/?p=3419 fms_logoMeckenheim, „älteste“ Stadt im Rhein-Sieg-Kreis

Lage:
Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Köln, 20 km bis Bonn
Besonderheit:

  • Entwicklung von einer Landgemeinde zur Stadt
  • Ab 1962 gezielter Ausbau von 5.000 auf über 25.000 Einwohner, um Beschäftigte der Bundeshauptstadt Bonn aufzunehmen
  • Seit Berlin wieder Regierungssitz ist: Wegzug junger Leute, Bevölkerungsrückgang

Wachsender Anteil älterer Menschen:

  • 21 % der Bevölkerung sind 60 – 74 Jahre alt (2008)
  • 6 % der Bevölkerung sind 75 Jahre und älter (2008)

Zwischen 2003 und 2020 wird der Anteil der 80-Jährigen und älteren um 164 % steigen (Bertelsmann-Demographie-Atlas 2008)
Im Jahre 2010 sind bereits 29 % der Meckenheimer Bürger 60 Jahre und älter.

Frühjahr 2008:

Forum Senioren Meckenheim startet mit der Arbeit

Erste Gespräche mit der Stadt.
Bürgermeister Bert Spilles begrüßt unseren Einsatz für altersgerechte Strukturen und ein besseres Verständnis zwischen Jungen und Alten.
Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für den demografischen Wandel -
Notwendig ist eine realistische Sicht des Alters:

  • Senioren versorgen sich überwiegend selbst und handeln selbstverantwortlich
  • Vor allem „junge Alte“ setzen sich für Andere / ihr Gemeinwesen ein
  • Kommunen haben die Aufgabe, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen

Vorträge, Aktivitäten

  • 5.9.2008: Prof. Dr. Ursula Lehr redet zur Eröffnung des Johanneshauses zum demografischen Wandel als Herausforderung.
  • 26.11.2008: Bürgermeister Bert Spilles lädt zu der Veranstaltung „Aktiv im Alter – Bevölkerungsentwicklung und Bürgerengagement in Meckenheim“ ein. Referenten sind Roswitha Verhülsdonk, ehem. PSt., zu „Vorausschauende Gestaltung des demografischen Wandels als Chance“ sowie Dr. Erika Neubauer zu „Sind Kommunen auf den demografischen Wandel vorbereitet? – Fakten und Prognosen“.

2009

Weitere Vorträge, Aktivitäten

  • 27.1.2009: „Altsein heute – Aktiv und engagiert“, Dr. Erika Neubauer, Vortrag im Evangelischen Familienzentrum
  • Verteilung von Handzetteln zum „Interesse an Senioren-Aktivitäten in Meckenheim“; Fragen u.a. zu:
  • Welche Engagementbereiche interessieren Sie?
  • Welche Erfahrungen / Fähigkeiten können Sie einbringen?
  • Bereitschaft zu Leitungsaufgaben, Mitarbeit im Leitungsteam?

Ziel: Bildung von aktiven Teams und Projektgruppen

Aufbau von Kooperationen:

Die Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen und Organisationen bringt allen Beteiligten Vorteile durch Erfahrungsaustausch, Entlastung durch bereits vorhandene Angebote, Koppelung von Aktivitäten, bessere Ausnutzung von Kapazitäten etc.

Fragen bei der Suche nach geeigneten Partnern:

  • „Wer hat mit Senioren zu tun?“ (z.B. soziale Dienstleister, Altenheime)
  • „Welche Vereine haben (zum Teil) ältere Mitglieder?“
  • „Wo sind am Dialog interessierte Jüngere?“ (z.B. Kitas, Schulen)
  • „Wer hat Ältere als Kunden?“ (z.B. Gewerbetreibende, Sparkassen)

Handlungsbedarf in Meckenheim:
Seniorinnen und Senioren, die als „Experten ihrer Lebenssituation“ notwendige Veränderungen in Gang setzen wollen, müssen zunächst erkunden, wo in ihrer Kommune Versorgungslücken vorhanden sind oder Verbesserungen anstehen.
Zu diesem Zweck sind die für ihre Belange wichtigen Lebensbereiche differenziert zu prüfen. Als Vorgehen empfehlen sich Diskussionsrunden, lokale Bürgerforen oder die Anwendung von Checklisten.
Das Forum Senioren Meckenheim hat einen Fragebogen entwickelt, der Ende November 2008 im Amtsblatt der Stadt veröffentlicht wurde. Die Abgabe war im Rathaus, in Apotheken oder Banken möglich.
Der Fragebogen wurde von 363 Bürgerinnen und Bürgern ausgefüllt. Die wissenschaftliche Auswertung nahm Dipl.-Psych. Carsten Klein vor.
Im Mai 2009 wurden die Befragungsergebnisse „Leben in Meckenheim 50plus“ der Öffentlichkeit vorgestellt.
Örtliche Vernetzung
Wesentlich ist, die lokalen Kräfte zusammen zu bringen, um gemeinsam den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Diese Aufgabe hat sich das „Forum Senioren Meckenheim“ gesetzt. Es versteht sich als Aktionsgemeinschaft für ein besseres Verständnis zwischen den Generationen sowie für ein seniorenfreundliches Meckenheim.
Vom 1. Juni 2009 bis 31. Dezember 2010 erfolgt eine Projektförderung „Lokale Foren“ im Rahmen des Programms „Aktiv im Alter“ durch das BMFSFJ.
Am 13.9. 2009 Veranstaltung „1. Meckenheimer Seniorentag“:

  • „Talkrunde“ mit dem Bürgermeister zu den Befragungsergebnissen
  • „Jung trifft Alt“, Diskussion mit Vertretern der Jugend
  • Gedächtnis-Parcours, Seniorentanz, Seniorentheater etc.

Im Markt „Rund um‘s Alter“ konnten sich außerdem Gewerbetreibende und Dienstleister mit ihren Angeboten präsentieren.
Das erste Treffen mit Kooperationspartnern fand am 15. September 2009 im Seniorenhaus St. Josef statt, weitere folgten in regelmäßigen Abständen. Zurzeit werden schriftliche Vereinbarungen abgeschlossen, um die Zusammenarbeit zu dokumentieren und zu festigen.
Die Interessenten an Senioren-Aktivitäten wurden am 22. Oktober 2009 zu einer ersten Zusammenkunft eingeladen, danach noch zu zwei weiteren.
Das 1. lokale Bürgerforum zu „Einkaufen und Dienstleistungen in Meckenheim“ wurde am 17. November 2009 durchgeführt.
Daraufhin bildeten sich folgende Projektgruppen:

  • Nachbarschaftshilfe
  • Unterstützende Dienste
  • Seniorenfreundliche Betriebe
  • Bürgerbus

2010

Das 2. lokale Bürgerforum wurde am 10. März 2010 zu „Wohnen und Stadtentwicklung“ veranstaltet. Dabei haben sich zwei neue Projektgruppen gebildet:

  • Wohnen und Wohnformen
  • Stadtentwicklung

Das 3. lokale Bürgerforum richtete sich auf „Kultur, Freizeitgestaltung, Alt/Jung“ und wurde am 18. Juni 2010 durchgeführt. Als Ergebnis entstand eine neue Projektgruppe zu „Kulturelle Interessen“, außerdem wurde die Einrichtung einer „Interessenbörse“ initiiert.

Am 11. September 2010 fand der 2. Meckenheimer Seniorentag auf dem Kirchplatz in Meckenheim wieder unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters statt. Unter dem Motto „Spuren-Suche zwischen Jung und Alt“ wurde eine Talkrunde zu „Einkaufen in Meckenheim leicht gemacht“, veranstaltet.

Außerdem wurden Vorträge / Diskussionen zu Beziehungen zwischen den Generationen und ein Erzählcafé durchgeführt. Auf dem Markt „Rund um’s Alter“ präsentierten sich insgesamt 32 Aussteller mit (Info-)Ständen sowie die Projektgruppen. Am Abend wurde erstmalig zu einem Tanztee in das Seniorenheim St. Josef eingeladen. – Für das Frühjahr 2011 ist die nächste Tanzparty geplant.
Das Forum Senioren will in Zukunft verstärkt Veranstaltungen anbieten, die seniorenspezifische Inhalte betreffen. So berichtete am 28. Oktober 2010 Dr. Sebastian Poschadel, Projektgruppe „Altern und ZNS-Veränderungen“, TU Dortmund, über die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zum Thema „Autofahren im Alter: Sind Senioren ab 70 ein Risiko im Straßenverkehr?“ und löste eine lebhafte Diskussion zur Befristung von Führerscheinen aus. Und am 1. Dezember 2010 erfolgte ein Sondierungsgespräch mit der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG über „Senioren im Bankgeschäft“, das zur Vorbereitung einer Informationsveranstaltung zu diesem Themenkomplex dienen soll.
Die Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Aktiv im Alter“, das rasche Anwachsen der Anzahl der Kooperationspartner und das Interesse an einer Mitarbeit beim Forum Senioren bestätigen den Handlungsbedarf vor Ort. Als Konsequenz erfolgte am 19. Mai 2010 die Gründung des Vereins „Forum Senioren Meckenheim“. Inzwischen wurde er unter der Nummer 9212 ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen und vom Finanzamt St. Augustin als gemeinnützig anerkannt.
Mitglieder des Vorstands:

  • Dr. Erika Neubauer, Vorsitzende
  • Peter Lingk, stellv. Vorsitzender
  • Alexander Voigtsberger, Finanzverwalter
  • Wolfgang von Berg, Pressereferent
  • Eberhard Busch, Beisitzer
  • Karin von Eisenhart-Rothe, Beisitzerin
  • Guido Gamer, Beisitzer
  • Dr. Rainer Goldammer, Beisitzer
  • Sonja Sehan, Beisitzerin

Kassenprüfer sind Hans-Jürgen Hugenschmidt und Peter Zachow.

Auch die örtliche Vernetzung verstetigt sich. Ein Zeichen dafür ist der Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit lokalen Institutionen und Organisationen. Zum Jahresende 2010 hatten bereits 21 Partner unterschrieben, weitere werden folgen.
Darüber hinaus konnten auch überregionale Kontakte geknüpft werden: Noch 2010 wurde das Forum Senioren Meckenheim e.V. von der Landesseniorenvertretung NRW als kooperierendes Mitglied aufgenommen. Seit 22. November 2010 ist unser Verein ordentliches Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS).

Ausblick 2011

Auf dieser Basis werden die dank der Förderung durch „Aktiv im Alter“ begonnenen Aktivitäten fortgesetzt und ausgeweitet. Um effizienter arbeiten zu können und Überschneidungen zu vermeiden, wurden die Projektgruppen (PG), die sich anlässlich der lokalen Bürgerforen gebildet haben, inzwischen auf folgende Themenbereiche konzentriert:

    • PG Nachbarschaftshilfe / Unterstützende Dienste
    • PG Seniorenfreundliche Betriebe
    • PG Kulturelle Interessen
    • PG Wohnen / Stadtentwicklung
    • PG Alt-Jung-Aktivitäten

Die Projektgruppe zu generationenübergreifenden Aktivitäten befindet sich noch im Aufbau. Zu diesem Zweck wurden bereits Gespräche mit den Schulen / der Schülermitverwaltung geführt. Auch mit dem Jugendrat bahnt sich eine Zusammenarbeit an. Den Startpunkt dafür setzt die Neueröffnung des ehemaligen Jugendzentrums am 23. Januar 2011, das zu einem „Haus der Generationen“ werden soll. Jugendrat und Forum Senioren werden dann einen Raum gemeinsam nutzen und – z.B. durch Projekte zur gegenseitigen Hilfestellung – enger kooperieren. Im Laufe der Zeit sollen weitere Träger der Kinder- und Jugendarbeit in diese Arbeit einbezogen werden. Flankierend dazu will das Katholische Familienbildungswerk Fortbildungsveranstaltungen zum „intergenerationellen Lernen“ anbieten.

Auch die Meckenheimer Seniorentage werden fortgeführt: Der 3. Meckenheimer Seniorentag ist im Rahmen des Altstadtfestes bereits für den 3. / 4. September 2011 eingeplant und wird diesmal unter dem Motto „Wohnen (bleiben) in Meckenheim“ stehen

Erika Neubauer, Meckenheim, den 8. Januar 2011

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Vortragsveranstaltung /wordpress/?p=2954 /wordpress/?p=2954#comments Wed, 09 Feb 2011 20:43:35 +0000 admin /wordpress/?p=2954 Vortragsveranstaltung des Forum Senioren Meckenheim e.V.

“Selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik – Herausforderungen durch den demographischen Wandel”

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt hat sich in Deutschland seit 1871 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2035 wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Mehr als die Hälfte der Menschen wird dann 50 Jahre und älter, jeder dritte Mensch älter als 60 sein. Damit verbunden sind Herausforderungen, denen sich Politik, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft stellen müssen. Die zukünftigen sozialen Veränderungen in unserer Gesellschaft, vor allem das zunehmende Altern und die noch stärkere Individualisierung, schaffen neuen Bedarf vor allem nach Orientierungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten technischer Systeme.

Unter „Altersgerechte Assistenzsysteme“ werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen verstanden, die die Interaktion zwischen technischen und sozialen Systemen verbessern, mit dem Ziel die Lebensqualität vor allem für ältere Menschen zu erhöhen. In Europa hat sich der Begriff „Ambient Assisted Living“ (AAL)“ etabliert. Übersetzen könnte man AAL am besten mit „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben”.

Wie können altersgerechte Assistenzsysteme dabei helfen, den demographischen Wandel der Gesellschaft zu meistern? Gefordert sind Konzepte, die es älteren Menschen möglichst lange erlauben, ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Dabei gilt es, die Würde und das Selbstbestimmungsrecht älterer Menschen zu stärken und die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten – jeweils ausgehend vom zentralen Lebensraum: der eigenen Wohnung. Dieser ist so umzugestalten, dass ältere Menschen ihren Alltag weitgehend ohne fremde Hilfe bewältigen können.

Der Schlüssel hierzu: Altersgerechte Assistenzsysteme auf Basis moderner Mikrosystem- und Kommunikationstechnik. Das können neuartige telemedizinische Lösungen sein oder technische Helfer, die einen Teil der täglichen Hausarbeit übernehmen. Aber auch intuitiv bedienbare Kommunikationsmittel, die den Kontakt mit dem sozialen Umfeld erleichtern. Schon heute gibt es überzeugende Angebote: etwa Teppichböden, die gefährliche Stürze in der eigenen Wohnung erkennen und automatisch Hilfe herbeiholen. Oder Assistenzsysteme, die ältere Menschen bei der täglichen Einnahme von Medikamenten unterstützen.

Am 15.02.2011 um 19:00 Uhr wird Joachim Russ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat 524 Demographischer Wandel; Mensch-Technik-Kooperation, einen Vortrag im Johanneshaus, Le-Mee-Platz 3, 53340 Meckenheim halten über “Selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik – Herausforderungen durch den demographischen Wandel”. Herr Russ wird dabei unter anderem praxisnahe Projekte vorstellen, erläutern und diskutieren. Der Eintritt ist kostenlos! Interessenten, die einen Fahrdienst benötigen, können gerne vorab mit uns Kontakt aufnehmen. Bitte rufen Sie an: 02225-70810.

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Mehr Ruhebänke /wordpress/?p=2939 /wordpress/?p=2939#comments Wed, 09 Feb 2011 20:18:23 +0000 admin /wordpress/?p=2939 Mehr Ruhebänke an der Stephanskapelle

Bei der Befragung „Leben in Meckenheim 50plus“ (2008/2009) haben Bürgerinnen und Bürger mehr Ruhebänke in öffentlichen Anlagen, am Swistbach etc. gefordert. Ein sehr verständlicher Wunsch, nützt er doch Jungen und Alten, wenn die Freizeit im Grünen verbracht wird.

Daher hat sich das Forum Senioren an Herrn Schleyer vom Heimatverein gewandt, um mit vereinten Kräften für mehr Ruhebänke zu ruhebaenkesorgen. Dabei stellte sich heraus, dass früher bereits vier – vom Heimatverein gestiftete – Ruhebänke an der Stephanskapelle gestanden haben. Diese mussten 2008 wegen Vandalismus und Ruhestörung probehalber bis auf eine Bank entfernt werden. Anlass war die Beschwerde eines Anwohners.

Inzwischen hat sich die Situation an der Stephanskapelle zum Positiven verändert: Die neuen Laternen geben eine sehr gute Beleuchtung, außerdem wird die Kapelle zusätzlich angestrahlt, woran sich der Heimatverein maßgeblich beteiligt hat.

Bei einem Ortstermin mit der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt wurde schnell Einigkeit erreicht: Im April 2011 werden drei weitere Bänke aufgestellt, damit Groß und Klein den Frühling unter der alten Kastanie genießen können.

Forum Senioren Meckenheim

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Aufruf an den Kreis der Senioren /wordpress/?p=2924 /wordpress/?p=2924#comments Sat, 05 Feb 2011 18:41:00 +0000 admin /wordpress/?p=2924 AUFRUF AN SENIOREN

Das FORUM SENIOREN MECKENHEIM e.V. möchte eine Zusammenarbeit von Senioren mit Jugendlichen
– JUNG/ALT PROJEKTE – starten.
Um zielgerichtet diese Vorhaben umzusetzen ist zunächst festzustellen, welche Wünsche und Bedürfnisse sich aus der Sicht der älteren Menschen in Meckenheim ergeben. Dies können Dinge aus den hier aufgeführten Themenbereichen sein oder auch andere ganz individuelle Bedürfnisse. Deshalb werden hiermit alle Seniorinnen und Senioren gebeten, sich an die unten angegebene Ansprechstelle zu wenden.
Unterstützung seitens Jugendlicher

  • Soziale Unterstützung:
  • Begleitdienste,
  • Arztbesuche,
  • Einkaufen,
  • Theaterbesuche, etc.
  • Transporthilfen
  • Hilfe in Garten und Haus
  • Vorlesen
  • Technische Informationsvermittlung:
  • Handybenutzung und dessen Möglichkeiten z.B. schreiben und versenden von SMS – Kurzmitteilungen („simsen“) u.a.m.
  • Internet-Nutzung z.B. zur Informations- und Wissenserweiterung z.B. Internet-Einkäufe ( Amazon, E-Bay, etc.)
  • Skype-Telefonieren (zum Null-Tarif in der ganzen Welt!) zur Aufrechterhaltung von Kontakten zu Familienmitgliedern, Freunden, Enkelkindern mit WEBCAM-Begleitung.
  • Unterstützung seitens der Senioren
  • Hier wurde die Frage gestellt, ob es die Möglichkeit gibt, Nachhilfe in Fremdsprachen, besonders in fremdsprachlicher Umgangssprache durch Senioren, die im Ausland gelebt haben, zu erhalten.
  • Nachhilfe in Mathematik, Physik ist ebenfalls sehr gefragt.
  • Von gegenseitigem Interesse:
  • Filmvorführungen für alle Altersgruppen vom Gymnasium und Jugendrat organisiert
  • Programmgestaltung für alle Gruppen -, Kinder, Jugendliche, Senioren -.

Anschrift zur Aufnahme Ihrer Wünsche:
Peter Lingk
Telefon : 02225 / 70 22 96 Adresse : Meckenheim, Breslauer Str. 6 peter.lingk1@googlemail.com

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Begegnung zwischen den Generationen /wordpress/?p=2912 /wordpress/?p=2912#comments Sat, 05 Feb 2011 18:27:43 +0000 admin /wordpress/?p=2912 Zweiter Meckenheimer Seniorentag war ein voller Erfolg

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Foto: abk

Bilderalbum Seniorentag

Meckenheim (abk). Zum 2. Meckenheimer Seniorentag hatte der Verein Forum Senioren Meckenheim eingeladen. Neben dem “Markt rund ums Alter” auf dem Kirchplatz erwartete ein abwechslungsreiches Programm die Besucher. Auftaktveranstaltung war die Talkrunde “Seniorenfreundlich ist kundenfreundlich für alle Generationen” im Caritas-Haus, bei der sich Moderator Friedel Groß, Wolfgang von Berg und Lieselotte Reichart vom Forum Senioren, Bürgermeister Bert Spilles, Susanne Hermeler vom Meckenheimer Verbund und Horst Heck vom Kreisseniorenbeirat Bergstraße sowie die Gäste im Plenum über das Einkaufen in Meckenheim austauschten. Gleich im Anschluss wurden 17 der insgesamt 32 zertifizierten Meckenheimer “Seniorenfreundliche Betriebe” ausgezeichnet. Gekürt wurden auch die Sieger des Fotowettbewerbs “Jung trifft Alt in Meckenheim”. Aus insgesamt 25 Einsendungen hatte sich die Jury für das Bild von Wilhelm Ellinger entschieden. Der Gartenfreund hatte seinen zweijährigen Enkel Lasse beim Himbeerenpflücken abgelichtet. Zweiter wurde Rainer Floren mit einem Bild, auf dem sich ein 80-Jähriger und ein Einjähriger erstmals die Hände reichen. Dritte wurde Ingeborg von Berg, die die ausgelassen spielende Geburtstagsgesellschaft anlässlich des 90. Wiegenfestes ihrer Mutter fotografiert hatte. Die Geldpreise waren von der Kreissparkasse Köln gestiftet worden und wurden von Bezirksdirektor Peter Frings überreicht. Etwa 30 Aussteller präsentierten den Besuchern ihr Angebot für Senioren, darunter die Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen der Stadt, Einzelhändler und Apotheken. So lud zum Beispiel die Marktapotheke zum Hauttest ein, weil besonders ältere Haut zu Trockenheit neige. Unterstützt wurde sie dabei von der Meckenheimer Firma Eubos. Fahrradhändler Frank Leuer hatte vor allem Elektro-Zweiräder dabei. Nur wenige Meter weiter erläuterte das Team vom ADFC Meckenheim die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad, so dass sich auch Ältere darauf wohlfühlen und “nichts weh tut!” Polizeihauptkommissar Erich Klaus von der Verkehrsprävention verhalf Jüngeren zu mehr Verständnis für Senioren. Er hatte den “Age Man” dabei, einen Anzug, der die Beschwernisse des Alters simuliert. Weitere Programmpunkte waren das Erzählcafé “…auf Großvaters Spuren”, der Vortrag “Spuren zu Jüngeren bahnen” von Edith Weiser vom Verein Alleinerziehender Mütter und Väter sowie die anschließende Gruppenarbeit zum Thema “Großeltern heute”. Zum Abschluss des Seniorentages schließlich lud das Seniorenhaus St. Josef zum Tanz durch die Jahrzehnte ein.

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Talkrunde: Ziele, Entwicklungen, Chance /wordpress/?p=2837 /wordpress/?p=2837#comments Sat, 22 Jan 2011 21:11:29 +0000 admin /wordpress/?p=2837 Forum Senioren Meckenheim

1. Meckenheimer Seniorentag

Schirmherr: Bürgermeister Bert Spilles

Talkrunde: „Meckenheim – eine seniorenfreundliche Stadt: Ziele, Entwicklungen, Chancen“

Grußwort: Schirmherr Bert Spilles

Moderation: Ekkehard Kohrs

Podium:

Bürgermeister Bert Spilles
Ingrid Gierich, Leiterin des Seniorenhauses St. Josef
Ingrid König, Behindertenarbeit der Evangelischen Kirche
Peter Leuker, Vorstand Johannes Seniorendienste
Sven G. Goebel, Meckenheimer Verbund

Kohrs: Meine Damen und Herren, ich habe vorhin gelernt, dass man schon ab 50 Jahren Senior ist. Meiner Meinung nach beginnt mit 65 Jahren die „Jugend des Alters“. Also mit 65 – nicht mit 50! – Auf der Basis der Meckenheimer Befragung 50plus geht es um drei Bereiche, die wir ansprechen wollen: Einkaufen und Dienstleistungen, Wohnen und Stadtentwicklung sowie Kultur und Freizeitgestaltung.

Frau König von der Behindertenarbeit der Evangelischen Kirche, zum Thema „Stadtentwicklung und Verkehr“: Erklären Sie uns doch, was Sie unter „Barrierefreiheit“ verstehen?

Frau König: Das ist der abgesenkte Bordstein, der in diesem Fall den Rollatoren dient, die dann ungestört durch die Stadt geschoben werden können. Das ist aber auch die Hörschleife, die in diesem Hause vielleicht noch eingebaut werden muss, damit die Menschen, die ein Hörgerät haben, besser hören und Teilhabe am sozialen Geschehen in einem Raum haben, wenn man sich unterhält. Dann wären für sehbehinderte Menschen – wenn man älter wird, sieht man schlechter – Dinge anzuschaffen und zu verändern, vielleicht, dass Stufen zu markieren sind. Ausschlaggebend ist die Möglichkeit, ohne Barrieren am kulturellen, am sozialen, am Leben der Stadt teilzunehmen. In Meckenheim muss man genau hinschauen und überlegen, was noch zu tun ist. – Vieles ist schon geschehen.

Kohrs: Ist das eine Frage für die Verwaltung? Oder wer stellt die Frage nach Barrieren, das kostet doch Geld.

Spilles: Sicherlich, insoweit sind wir alle gefordert. Auf der einen Seite städtebaulich, indem wir von vorneherein die Barrierefreiheit mit einbeziehen, wenn wir neue Infrastruktur schaffen. Wir haben aber auch schon Geld im Haushalt und fangen noch in diesem Jahr mit den ersten Bushaltestellen an, sie barrierefrei umzubauen. So, wie das Geld dann zur Verfügung gestellt wird, können wir die weiteren Bushaltestellen barrierefrei umbauen. Dieses Jahr zwei bis drei. Dabei ist zu bedenken, dass der Umbau zu einer barrierefreien Bushaltestelle bis zu 50.000 € kostet, das ist nicht gerade wenig.

Auf der anderen Seite bedeutet Barrierefreiheit natürlich auch, dass ich in ein Geschäft hineinkomme, ohne eine Treppe überwinden zu müssen. Das ist damals in der Altstadt nicht bedacht worden. Damit haben wir heute, Herr Goebel, noch in einigen Geschäften zu kämpfen.

Kohrs: Frau Gierich, St. Josef, nennen Sie doch einmal zwei / drei konkrete Beispiele, wo ein Behinderter, ein Senior beim Einkaufverkehr ein Problem hat.

Frau Gierich: Zum Beispiel, wenn der Senior von uns in der Kirchfeldstraße auf die Klosterstraße geht und diese überkreuzen will. Die Ampel stellt so schnell von „Grün“ auf „Rot“ um, dass er mit dem Rollator noch nicht auf der anderen Straßenseite ist, und das erste Auto ihm schon fast am Hintern vorbei fährt. Dann gibt es viele Wege, bei denen Pflastersteine hervorstehen, wo Senioren sehr schnell stolpern können oder mit dem Rollstuhl nicht weiter kommen. Wenn ein Angehöriger den Rollstuhl schiebt, dann müssen sie vom Bürgersteig herunter auf die Straße und irgendwo dann beschwerlich wieder auf den Bürgersteig hinauf. Auch der Verkehr im Bereich Kindergarten, Seniorenhäuser, sollte langsamer sein. Am besten wäre eine 30 km/h, wenn nicht sogar eine 20 km/h-Zone. Wir haben schon mehrmals bei der Polizei angerufen, öfter Kontrollen durchzuführen. Aber da kommt wenig, sehr wenig bei uns an.

Kohrs: Nun zum Thema „Einkaufen“. Wie sehen Sie die Einkaufsituation Meckenheims, speziell in Merl-Steinbüchel? Wir kennen alle die Diskussion. Kann man Einkaufen alters- und behindertengerecht machen, Herr Leuker? Wenn ja, wie?

Leuker: Ein besonderer Kenner von Meckenheim bin ich nicht, will aber das Thema etwas grundsätzlicher ansprechen und dabei auf Problemlagen einzelner Menschen eingehen. Probleme tauchen dann auf, wenn ich mich nicht mehr mit dem Auto bewegen kann. Die großen Einkaufszentren außerhalb der Städte sind für Autos geplant, nicht für ÖPNV. Wer kein Auto mehr besitzt, der hat ein Problem, die öffentlichen Verkehrsmittel zu besteigen, besonders, wenn er gehbehindert ist. Es ist auch ein Problem, die Lebensmittel nach Hause zu tragen. Getränke wie z.B. Wasser, Bier, Wein, das ist alles schwer. Wer mit dem Rollator unterwegs ist, kann Kleinigkeiten einpacken wie z.B. ein Stück Butter, aber keine Getränke mehr. Es gibt Anbieter, die Getränke ins Haus liefern. Aber dann muss ich auch das Geld dafür haben.

Als Grundgedanke ist davon auszugehen, dass es keinen Sinn macht, generell für die Menschen zu planen, sondern wir müssen für jedes Stadtviertel ganz konkret die Menschen befragen, welche Bedürfnisse sie haben. Künftig wird es darum gehen, mit den Menschen, die es dann auch nutzen werden, Projekte zu planen. Sie müssen die Veränderungen mit vollziehen, sie auch mitbestimmen. Es macht keinen Sinn, am grünen Tisch Projekte zu planen, die dann nicht angenommen werden. Der Ansatz muss immer quartiersbezogen sein. In jedem Stadtteil gibt es andere Gewohnheiten, es gibt auch andere Angebote. Man muss also sehr genau prüfen, welche Unterstützungsmöglichkeiten nötig sind.

Kohrs: Herr Spilles, können Sie das, was Herr Leuker gebracht hat, etwas konkreter auf Meckenheim beziehen?

Spilles: Was die Angebote für die einzelnen Stadtteile betrifft, ist zu fragen, was ist fußläufig nah? Da geht man von 700 m aus. Wenn man in Meckenheim den Kreisel um die zwei Stadtzentren zieht – die Altstadt und den Neuen Markt – , dann haben sehr viele Leute die Möglichkeit, fußläufig einkaufen zu gehen. Das ist – gegenüber anderen Städten – ein Vorteil.

Zur Situation in Steinbüchel gibt es einen Beschluss des Rates, einen Nahversorger anzusiedeln. Die Umsetzung ist im Gange, und dann ist auch der große Stadtteil Steinbüchel-Merl fußläufig an einen Nahversorger angebunden. Bei den anderen Orten wie Meckenheim-Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg, bemüht sich die Stadt, einen kleinen Laden in der Größenordnung 250 – 400 qm anzusiedeln. Das ist immer eine wirtschaftliche Frage, ein unternehmerisches Risiko, das jeder eingeht, der ein Geschäft eröffnet. Als Stadt können wir das nur unterstützen. Dann gibt es noch andere Möglichkeiten wie z.B. Bringdienste. In Meckenheim sind wir noch relativ zentral und kein so großes Stadtgebiet wie z.B. Rheinbach oder auch das Wachtberger Ländchen. Dort sind entfernungsmäßig ganz andere Dimensionen zu überwinden. Ich bin überzeugt, dass es in Zukunft wieder einen Lebensmittelwagen gibt, der regelmäßig in die Ortschaften fährt.

Kohrs: Herr Goebel, Sie sind Apotheker. Ich nehme an, ältere Menschen gehören zu Ihren besten Kunden. Wie sieht es mit Ihren beiden Geschäften aus, sind diese barrierefrei zu betreten?

Goebel: Ich sitze zunächst einmal hier in meiner Eigenschaft als Vorsitzender des Meckenheimer Verbundes. Aus meiner eigenen Berufserfahrung kann ich sagen, ein ebenerdiger Zugang zu einem Geschäft, sei es Apotheke oder ein anderes Einzelhandelssgeschäft, ist heute wichtiger denn je. An der Stadtentwicklung nicht nur von Meckenheim, sondern auch von anderen Städten, sieht man, dass es vor 40 Jahren Gründe hatte, ein / zwei Stufen vor den Eingang zu setzen, vielleicht wegen der Kostenersparnis, weil die Keller nicht so tief waren oder wegen Hochwasserschutz.

Heute sieht man das unter ganz anderen Gesichtspunkten, und dem Einzelhandel ist sehr daran gelegen, auch barrierefreie Zugänge zu schaffen. Wie in der Industrie werden Umbauten, Neubauten in der Stadt Meckenheim in enger Absprache mit der Verwaltung vorgenommen. Ich kann bestätigen, dass es wirkungsvolle Kooperationen gibt, und was möglich gemacht werden kann, wird möglich gemacht, damit man für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Bei den Altbauten ist es sehr viel schwieriger. Sie können sich vorstellen, dass manchmal 30 – 50 cm Niveau-Unterschied zu überwinden sind. Bei meinem eigenen Geschäft haben wir von vorneherein Rampen betoniert, die es zumindest ermöglichen, mit Hilfe entweder mit einem Rollator oder – das gilt ja nicht nur für ältere Menschen – auch mit einem Kinderwagen oder auch mit einem Rollstuhl das Geschäft zu betreten. Trotzdem sind solche Nivau-Unterschiede immer ein Hemmnis.

Kohrs: Wir gehen nun ein Stück weiter und nehmen uns die Kultur vor, zu der es in der Befragung größere Wünsche gibt.

Frau König: Ich komme noch einmal auf den Begriff „Barrierefreiheit“ zurück, der Zugang zu Unterhaltung, zu Bildung und zu Kultur bedeutet. Ich habe neulich mit einer hörbehinderten Dame ein interessantes Gespräch gehabt. Sie wünscht sich ein Kino mit deutschen Filmen, mit deutschen Untertiteln. Vielleicht ist das nahe Kino, das wir jetzt in der Region haben, auch in der Lage, so etwas anzubieten. Das wäre eine Barrierefreiheit für hörbehinderte Menschen zum Thema Unterhaltung.

Sicher kann man noch andere Ideen sammeln. Die Volkshochschule, das katholische Bildungswerk, alles sind Orte der Bildung, der Weiterbildung, Wir alle wissen, der Mensch ist bis zum Tode auf Bildung und auf Entwicklung angelegt. Ich plädiere für ein großes Angebot, um ein lebenswertes, ja ein interessantes Meckenheim zu schaffen für uns alle, die wir älter werden und hierbleiben wollen. Die Umfrage hat ergeben, dass viele Menschen hier bleiben wollen, dass sie in ihren Häusern weiter leben wollen. Das finde ich einen total interessanten Aspekt. In Euskirchen hat sich ein Verein gegründet von Menschen, die sich jetzt schon gemeinsam darum sorgen, wie es weitergehen wird, wenn wir älter werden? Was können wir jetzt schon an Fähigkeiten, an Kompetenzen teilen? Wie wollen wir gemeinsam das Alter gestalten? Das ist ein Thema für das Seniorenforum als Plattform, solche Menschen zusammen zu bringen, Gruppen zu bilden, vielleicht Vereine zu gründen, um ein kulturell interessantes Meckenheim zu initiieren.

Kohrs: Frau Gierich, aus Ihren praktischen Erfahrungen: Sind alte Leute, Senioren, wirklich so kulturbeflissen oder sitzen sie lieber vor dem Fernsehapparat?

Frau Gierich: Auf keinen Fall. Unsere Senioren gehen sehr gerne hinaus. Einmal im Monat machen wir einen großen Ausflug, letztens ins Seniorentheater in Köln. Und unsere Bewohner sind so glücklich zurück gekommen, dass sie in ein Theater gehen konnten und so viel Spaß hatten. Wir gehen auch gerne einmal in einen Weinkeller und machen eine Weinprobe mit. Oder wir fahren ins Museum. Im Vorfeld müssen wir jedoch abchecken, wo sind die Toiletten? Wo sind die Rollstuhlfahrer-Toiletten? Ist auch alles ebenerdig, so dass wir auch mit den Rollatoren und den Rollstuhlfahrern hineinkommen? Aber unsere Senioren sind alle begeistert von solchen Ausflügen und nehmen gern daran teil.

Kohrs: In der Befragung wird das Fehlen eines sog. ehrenamtlichen Bürgerbusses beklagt. – Was ist ein ehrenamtlicher Bürgerbus, Herr Bürgermeister?

Spilles: Ein ehrenamtlicher Bürgerbus ist sozusagen ein Bus-Unternehmen von Bürgern für Bürger, die bereit gestellt werden für Fahrten und Routen, die durch den öffentlichen Nahverkehr nicht angebunden sind. Diese gibt es schon in einigen Städten. Voraussetzung ist allerdings, dass tatsächlich eine gewisse Anzahl von Bürgern sich bereit erklären, diese Busse zu fahren, und zwar regelmäßig. Sie müssen auch bereit sein, ein gewisses finanzielles Engagement einzubringen.

Wir haben diesen Vorschlag schon einmal in unserer Stadtverwaltung aufgegriffen, da aus dem politischen Raum der Wunsch danach aufkam. Unser Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger war dann allerdings sehr ernüchternd. Wir hatten nur ganz wenige Rückmeldungen. Damit kann man nach Auskunft von Bürgermeisterkollegen einen Bürgerbus, wenn man ihn regelmäßig vorhalten will, leider nicht durchführen.

Auf der anderen Seite stellt sich heute der ÖPNV schon auf die Situation ein. Demnächst gibt es auch Taxibusse, die man schon frühzeitig zu bestimmten Punkten bestellen kann, so wie es auch ein Sammeltaxi gibt. Jeder in unserem Raum kennt die Situation, dass man zu bestimmten Zeiten – etwa eine halbe Stunde vorher – einen Bus bestellen kann bzw. ein Auto, das einen zum gewünschten Ziel fährt. Ähnliche Überlegungen gibt es auch bei den Anbietern des ÖPNV. – Der Bürgerbus muss aus der Initiative der Bürger kommen, und dieses Engagement muss auch nachhaltig sein. Das ist etwas, das wir gern unterstützen, wenn die Nachfrage da ist. Aber wie es zur Zeit aussieht, bei uns noch nicht.

Kohrs: Mich erstaunt, dass nach der Befragung das gastronomische Angebot nicht ausreichend ist. Herr Goebel, wie ist es mit der Gastronomie in Meckenheim? Geht es da aufwärts oder bleibt es so, wie es ist?

Goebel: Ganz so pessimistisch will ich es nicht sehen. Es gab bessere Zeiten hier in der Altstadt, aber wenn man einige Jahre zurück denkt, da war Meckenheim zugepflastert von Gastronomie. Meckenheim war überörtlich bekannt, damals florierte es, und man konnte von einem Ort zum nächsten gehen, und hier das eine oder das andere trinken. Das haben wir im Moment nicht, das hat seine bestimmten Gründe. Einige habe ich bereits genannt. Jetzt geht der Verkehr um Meckenheim herum. Das hat zwar seine Vorteile, aber es hat auch Nachteile. Sie haben prinzipiell recht, auch ich vermisse weitere Gastronomie. Das eine oder andere zusätzliche Angebot würden wir uns auf jeden Fall wünschen. Aber die Entscheidung, ob es funktioniert oder nicht, liegt bei demjenigen, der die Gastronomie betreibt. Er überlegt sich das vorher aus wirtschaftlichen Erwägungen. Wer keinen Markt für seine Gastronomie sieht, wird das so schnell nicht tun. Was zusammenspielen muss, ist zum einen die Wirtschaft, d.h. derjenige hat eigenes Geld in die Hand zu nehmen, um eine schöne Kneipe oder ein ansprechendes Restaurant zu eröffnen. Zum anderen müssen die Rahmenbedingungen stimmen, d.h. der Unternehmer muss eine gewisse Planungssicherheit haben, dass er seine Familie in Zukunft davon ernähren kann.

In dieser Beziehung muss es auch eine gewisse Zusammenarbeit mit der Politik und Verwaltung in Meckenheim geben – oder auch hier und da verbessert werden. Leider hat Meckenheim in den letzten Jahren nachweislich an Image verloren. Dieses Image müssen wir langsam wieder aufbauen, das ist ein langsamer Prozess nach unten und nach oben, der für ganz Meckenheim gilt. Ich denke aber, wir sind hier auf einem sehr guten Weg. Also müssen wir alle irgendwo kräftig mit anpacken, das zu verbessern. Aber die Ansässigen müssen das auch annehmen und die Angebote wahrnehmen. Nur dann kann es funktionieren.

Kohrs: Ich habe in den letzten Monaten den Eindruck gewonnen, dass Meckenheim sich als unsicheres Pflaster entwickelt hat, um es vorsichtig auszudrücken. Herr Bürgermeister Spilles, Sie haben einen Kriminalpräventiven Rat gegründet. Zum Stichwort „Sicherheit in Meckenheim“, hat sie sich verbessert?

Spilles: Zunächst einmal hatten wir ein Ereignis im November 2008, das wir uns alle nicht gewünscht haben. Sie können sich vorstellen, gerade in den ersten Monaten einer neuen Amtszeit wünschen Sie sich das nicht als Bürgermeister. Aber noch etwas: Wenn wir die Kriminalstatistik in Meckenheim sehen, dann liegen wir – verglichen mit anderen Kommunen – unter deren Kriminalstatistik. Das, was wir hier in Meckenheim erleben, das sind Sachbeschädigungen, das sind Randalierereien, das sind Pöbeleien. Da gibt es nichts zu beschönigen, aber hier geht es nicht um Mord und Totschlag. Wir haben uns trotzdem der Sache angenommen, und zwar auf verschiedenen Ebenen. Und alle, die nach Meckenheim kommen und uns in der Sache beraten, halten genau das für richtig, was wir uns in den letzten Monaten zusammen mit den im Rat vertretenen Parteien vorgenommen haben. Die Bürger fühlen sich subjektiv nicht wohl in ihrer Stadt, das kann man nicht wegdiskutieren. Sie müssen aber auch sehen, dass wir die Jugendlichen, die in der Stadt sind, nicht wegsperren können. Wir haben in Meckenheim Jugendliche, die sich zu 98 % absolut korrekt verhalten. D.h., sie bringen sich ein, in Vereine, in andere Institutionen sportlicher Art, kultureller Art, sie nehmen am normalen Leben teil.

Aber es gibt auch eine kleine Gruppe von Kriminellen, die sich nicht belehren lassen. Wir haben jetzt verstärkt Kontakte mit dem Polizeipräsidenten und mit der Justiz aufgenommen. Hier wurde jetzt ein Netzwerk geschaffen, das die kurzen Wege festigt. Dieses Netz hat sich bereits bewährt, außerdem wurden die Intensivtäter weggesperrt. Endlich sind auch von Justizseite aus Maßnahmen gefolgt. Das, was die Stadt tun konnte, der Bürgermeister, die Ratsmitglieder, der Rat, das haben wir getan. Wir nehmen auch Geld in die Hand für den Ordnungsaußendienst. Wir haben heute acht Mitarbeiter in Meckenheim (4 Vollzeitkräfte, 4 Teilzeitkräfte), die hier – auch in den Abendstunden – verstärkt Streife gehen zusammen mit der Polizei oder auch alleine. Zusätzlich haben wir uns auch vom Material her noch verstärkt, z.B. mit einem eigenen Fahrzeug für diese Mitarbeiter usw.

Dann haben wir den Sozialbereich, die offene Jugendarbeit. Wir haben Streetworker eingestellt und haben das Konzept „Meckenheim mobil, aufsuchende Jugendarbeit“. Insgesamt sind es viele, viele Maßnahmen, die wir in den letzten Monaten gestartet haben. Von denen haben wir das Gefühl, sie greifen jetzt: Die, die sich nicht belehren lassen, haben ihre Konsequenzen gespürt, und die, die nachwachsen, die haben wir auch erreicht. Und wir hoffen, dass diese Maßnahmen auch den Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl geben, sich wieder sicher in Meckenheim bewegen zu können.

Darüber hinaus haben wir den 2. Bauabschnitt der neuen Beleuchtung in Angriff genommen. Das wird noch etwa zwei, drei Monate dauern. Es sind immerhin 1700 Lampen, die gewechselt werden. Anderer Punkte nehmen wir uns dann später an. Allein 2 ½ Mill. € investieren wir für die Erneuerung der Lampen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir damit sowie mit der Grünflächenpflege etwas tun, was die Bürger und Bürgerinnen in unserer Stadt auch wollen. Denn 87 % der über 50-Jährigen wollen in Meckenheim wohnen bleiben, sie wollen sich wohl fühlen, und sie wollen auch ein ordentliches und nettes Ambiente haben, also eine saubere Stadt. Das geht nicht, in dem ich über Jahre einspare und nicht nachbesetze. Das geht nur, indem ich ein adäquates Pflegekonzept mit Personal vorhalte.

Kohrs: Das gehört natürlich zu den Aufgaben eines Bürgermeisters, Zuversicht und Optimismus zu verbreiten. Frau Gierich, wenn es abends dunkel ist, gehen Ihre Schutzbefohlenen ohne Angst auf die Straße?

Frau Gierich: Sie gehen nicht alleine auf die Straße. Entweder gehen Angehörige mit, aber nicht aus dem Grund, weil sie Angst haben, sondern einfach zur Sicherheit, damit sie auch wieder den Weg nach Hause finden, weil wir sehr viel demente Bewohner haben. Oder sie gehen in Begleitung von Ehrenamtlern nach draußen, die bei uns in sehr großer Zahl am St. Josefshaus tätig sind. Daher kann ich nicht von meinen Bewohnern oder meinen Mietern sagen, dass sie Angst haben, auf die Straße zu gehen. Wir haben auch sehr viele Jugendliche bei uns im Haus (im Durchschnitt etwa 20 Schüler/pro Jahr), die ein wunderbares Verhältnis zu unseren Senioren haben. Auch nach ihrem Praktikum von 3 oder 6 Wochen kommen sie, um die Senioren zu besuchen und mit ihnen spazieren zu gehen.

Kohrs: 99 % der Befragten bei dieser Umfrage leben in einer eigenen Wohnung oder Haus. Herr Bürgermeister, wo lebt denn dieses eine Prozent?

Spilles: Wahrscheinlich in Pflegeeinrichtungen. – Wir haben eine Stadt, die in den letzten 30 Jahren sehr gewachsen ist. Früher hatten wir die kinderreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Heute stellt sich die Situation, dass ein älteres Ehepaar oder der übrig gebliebene Partner in einem großen Haus wohnt und nun überlegt, in eine Wohnung zu ziehen. Jedenfalls haben wir hier einen sehr hohen Anteil an Wohneigentum, und daran ist wahrscheinlich gedacht. Mich freut, dass eine so hohe Prozentzahl von Bürgern und Bürgerinnen in dieser Stadt wohnen und in den nächsten Jahren auch hier bleiben möchten. Das ist für uns Verpflichtung, daraus die entsprechenden Lehren zu ziehen.

Leuker: Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Dazu stellen sich Fragen wie: Kann ich in meiner Wohnung bleiben? Ist sie altengerecht oder was muss getan werden? Müssen Wohnungen gebaut werden oder können sie angepasst werden? Immer wieder taucht das Problem auf, dass eine Wohnung angepasst oder anders gebaut werden muss, damit sich die Menschen selbst helfen können. Nachbarschaftshilfe funktioniert auch nicht mehr von selbst, also müssen soziale Netzwerke organisiert werden. Einkäufe kann der eine Nachbar dem anderen gelegentlich mitbringen, aber wenn man Getränkekisten o.ä. ausliefern muss, dann wird es sicherlich schwierig sein.

Insbesondere geht es um einen Hilfemix zwischen professionellen und ehrenamtlichen Angeboten in der Pflege. Es gibt Haushaltshilfen, aber es geht natürlich auch darum, Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Das funktioniert nicht großräumig, auch nicht für die ganze Stadt. Auch in Meckenheim wird es so sein, dass man sich Quartiere aussuchen muss, in denen sich die Leute kennen lernen, und in denen sie Verantwortung füreinander übernehmen. Das geht leider nicht von selbst, es ist zu organisieren, ist aber eine neue Chance für das Leben im Quartier. Aber es reicht nicht, das Kennenlernen zu organisieren, sondern man muss auch Vermittlungsstellen schaffen: Wer kann wen in welcher Frage unterstützen? Das Wissen darum an die Leute heranzutragen, ist ein ganz wichtiger Punkt.

Kohrs: Herr Leuker, können Sie bitte versuchen, noch eine möglichst kompakte Zusammenfassung zu machen.

Leuker: Es ging vor allem darum, dass Menschen, ältere, aber auch solche mit Behinderungen, sich in der Stadt bewegen können. Wir haben dafür zu sorgen, dass man sich gut bewegen kann. Das war ein wichtiges Thema. Das zweite ist Kultur. Alle Menschen, auch ältere Menschen, haben das Bedürfnis nach Kultur. Wollen sie zu Veranstaltungen, dann ist das zu ermöglichen. Zu diesem Zweck muss man immer wieder differenziert nachfragen, welches Bedürfnis sie wirklich haben. Das andere Thema war Wohnen. In Meckenheim gibt es sehr viele Eigenheime. Darüber muss man sich längerfristig Gedanken machen, denn viele Eigenheime sind vor 30 Jahren nicht für das Älterwerden geplant und gebaut worden. Da gibt es viele Treppen, enge Treppenhäuser o.ä. Vielleicht wird es auch Wohnformen des gemeinschaftlichen Wohnens geben. Das muss gezielt abgefragt werden.

Dann hatten wir das Thema Sicherheit. Dazu habe ich gehört, dass sich die Bürger – bis auf wenige Ausnahmen – sehr sicher fühlen. Ganz wichtig ist aber auch alles, was mit Nachbarschaft, mit sozialem Engagement zu tun hat. Wie bereits angesprochen, hat die Stadt etwas Nachholbedarf, was das Image anbelangt. Es geht daher darum, dieses mit Selbstbewusstsein in die Bürgerschaft hineinzutragen und mit ihnen in den Dialog zu kommen.

Kohrs: Herr Bürgermeister, wir stehen kurz nach der Bundestagswahl. Es haben sich politische Veränderungen ergeben. Was erwarten Sie?

Spilles: Selbstverständlich akzeptiere ich das Ergebnis der Wahl. Nachdem wir in den vergangenen Jahren Vieles voranbringen konnten, sehe ich keinen Grund, warum jetzt etwas anderes gemacht werden sollte. Unsere Politik muss sich nach den demokratischen Spielregeln richten, nach denen einmal der eine und einmal der andere Themen durchbringt. – Jedenfalls freue ich mich auf die nächsten Jahre.

Kohrs: Das war eine sehr diplomatische Antwort. – Ich möchte die Podiumsteilnehmer nun auffordern, ihre Wünsche an den Bürgermeister zu äußern.

Frau Gierich: Ich wünsche mir vom Bürgermeister, dass die PKW‘s in der Klosterstraße langsamer fahren.

Frau König: Ich finde es sehr wichtig, dass in Meckenheim generationenübergreifendes Wohnen ermöglicht wird. Jungen und Alten liegt nach wie vor sehr viel daran, gemeinsam Leben zu gestalten. Vor allem Jungsenioren müssen mehr Gelegenheiten erhalten, ihre Kompetenzen einbringen zu können. Dadurch erfahren sie persönliche Bereicherung, und die Stadt profitiert von ihrem Engagement und ihrer Initiativkraft. Aber auch Junge wollen in einer Gesellschaft leben, in der sie auf die Solidarität der Generationen vertrauen können, zu der alle ihren spezifischen Beitrag leisten.

Goebel: Der Meckenheimer Verbund hat vor kurzem seine Jahresbroschüre herausgegeben, die neue befindet sich in Vorbereitung. In dieser Publikation haben wir uns bereits mit dem demografischen Wandel auseinander gesetzt und werden das auch wieder tun.

Meiner Meinung nach kann nicht – weder in Meckenheim noch anderswo – zwischen senioren- und bürgerfreundlich getrennt werden, weil es das gleiche ist. Auch früher war das mit den größeren Familien so. Das wünsche ich mir auch für die Zukunft.

Zuhörer aus dem Publikum: Nach dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz müssen Pflegestützpunkte als örtliche Anlaufstelle für Pflegebedürftige bzw. deren Angehörige von den Pflegekassen finanziert werden, wenn ein Bundesland diese einrichten will. Auch in NRW müssen die Pflegekassen so schnell wie möglich dazu gezwungen werden, weil wir Pflegestützpunkte für die Beratung in pflegerischen Belangen, die Koordinierung der unterschiedlichen Angebote und deren Vernetzung heute und in Zukunft brauchen.

Spilles: Zum Abschluss möchte ich dem Forum Senioren Meckenheim für die Vorbereitung und Organisation des 1. Meckenheimer Seniorentages mit dieser Talkrunde und den weiteren Veranstaltungen im Programm danken. Wir haben also in Meckenheim engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Initiative ergreifen und die Vorhaben dann auch durchführen.

Wir nehmen ihre Impulse und Vorschläge auch weiterhin gerne auf. Mit dem Projekt „Aktiv im Alter“ und den geplanten lokalen Bürgerforen befinden wir uns am Anfang eines neuen Weges, den wir weiter unterstützen werden.

Nun bleibt noch der Dank an Herrn Kohrs, der die Moderation der Talkrunde in bewährter Art sehr gut gemacht hat.

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Aktuelles /wordpress/?p=2826 /wordpress/?p=2826#comments Sat, 22 Jan 2011 18:51:39 +0000 admin /wordpress/?p=2826 Neue AngebotePressebericht zum Treffen „Erzählkaffee alt – jung“ in Meckenheim vom 23.11.2011

P1010045 (2)Zum Thema „Ausgrenzungen – Gestern und Heute“ fanden sich junge und ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der ersten Veranstaltung des „Erzählcafés“ ein, die am 23.11.2011 im Konferenzraum des Konrad-Adenauer-Gymnasiums stattfand. Dazu eingeladen hatte das Forum Senioren Meckenheim (FSM), und die Schulleitung, vertreten durch Herrn Peter Schröder, hat es sich nicht nehmen lassen, mit Kaffee, Keksen und Getränken eine Kaffeehaus-Atmosphäre zu schaffen, die von zwei Damen des FSM-Vorstandes durch eine vorweihnachtliche Tischdekoration liebevoll abgerundet wurde. Mit sechs Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Gymnasiums und acht Mitgliedern des Forum Senioren Meckenheim war, laut den Veranstaltern, das „Erzählcafé“ gut besucht. Durch das Thema führte Wolfgang Megow, der die vielen unterschiedlichen Beiträge zu dem recht weitgesteckten Thema erfolgreich zu moderieren verstand.


Einladung zum “Offenen Gespräch”

Offen für Gespräche

Jeden Donnerstag (außer den Schulferien) im JuZe, Raum 8

Von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

  • „Wo drückt der Schuh?“- Das Forum Senioren kümmert sich darum.
  • Begegnungen und Gespräche zwischen Jung und Alt.
Von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr: Internet-Treff
  • Gegenseitige Anregungen und Hilfestellungen bei Fragen / Problemen mit PC und Internet.

Ansprechpartner

„Wo drückt der Schuh“?  Tel.: 02225 – 6371 und 10882

„ Alt- Jung“ Tel.: 02225 – 702296

„Internet- Fragen“ Tel.: 02225 – 912016


17.10.2011 Die Teilnahme des Forums Senioren Meckenheim (FSM)Seniorentag - Urlaub 034

mit dem3. Seniorentag am Altstadtfest der Stadt Meckenheim

am 3. und 4. September

war ein guter Erfolg.

(siehe hierzu Seniorentag)


1.03.2011  Das Forum Senioren ist Mitglied in übergeordneten Organisationen der Senioren.

logo BaSDer Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros -BaS- wird vom Bundes-

ministerium für Famile, Senioren , Frauen und Jugend gefördert.

http://www.senioren-initiativen.de/

Die Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros – LaS – NRW vernetzt und unterstützt lsv-logo

die Arbeit der Seniorenbüros in Nordrhein Westfalen.

http://www.lsv-nrw.de/


25.02.2011  Vortrag : Selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik

PM nach Vortrag Russ


21.02.2011 Forum Senioren Meckenheim bei der Meckenheimer Baumesse

FSM bei der Baumesse


06.11.2010 Aufruf an den Kreis der Senioren

Aufruf an den Kreis der Senioren


11.09.2010 Begegnung zwischen den Generationen

Begegnung zwischen den Generationen


25.07.2010  Seniorenpolitik in Europa

Die folgende Information zeigt einige interessante Aspekte der Seniorenpolitik, wie sie im Europäischen Parlament zur Sprache gebracht werden zu Entscheidungen geführt werden. Andere kommunalpolitische Entscheidungen sind für Meckenheim vielleicht auch von Interesse; dennoch die Senioren stehen an erster Stelle die Senioren.

EUKommunal 09.2010


22.07.2010 Unterstützungsinformation

Hier ist ein hilfreicher Text, der vom Rhein-Sieg-Kreis bereit gestellt wird, um auf Notsituationen zu reagieren.

…weitere Info Case Management


19.07.2010 Information zu KIWI

Ein wichtiger Kopoperationspartner ist die Organisation KIWI, die unter dem Motto “Bewegt leben , mehr vom Leben” arbeitet und für den Rhein-Sieg-Kreis eigene Vorstellungen entwickelt hat.

…Weiter Information kivi_22.06.10


08.07.2010  Telefonnummern

schnell verfügbar; sie werden immer wieder gebraucht und sind dann  meistens nicht

zu finden, wenn sie gebraucht werden.

Liste zum Ausdrucken  Rat_und_Hilfe


18.05.2010 Erste Auszeichnungen werden vergebenseniorengerechtebetriebe

Das “Forum Senioren Meckenheim” hat nun die ersten seniorenfreundlichen Betriebe in Meckenheim Logo Seniorenfreundlicher Betriebausgezeichnet.

… weiter lesen


17.03.2010 Telefonkette für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen

… Die Projektgruppe „Nachbarschaftshilfe“ hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, in Meckenheim eine Telefonkette für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen aufzubauen. Eine solche Telefonkette soll Lebenshilfe durch Selbsthilfe sein .

… weiter lesen


14.03.2010 Einkaufen in Meckenheimeinkaufen

… Wir liefern die von unseren Kunden bestellte Ware jeden Freitag nach Hause ,

… weiter lesen


Letzte Aktualisierung: Oktober, 2011

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