Nachbarschaftshilfe und Unterstützende Dienste

Warum brauchen wir Nachbarschaftshilfe?

Kinder und Eltern leben immer öfter nicht mehr am gleichen Ort. Die heute erforderliche Mobilität erschwert die Bildung gut nachbarschaftlicher Verhältnisse. Neue Nachbarn beherrschen oft nicht die Landessprache. Gute Freunde am neuen Wohnort erwirbt man nicht im Handumdrehen.  Die Anonymität wird aus diesem Grunde immer größer. Nachbarschaftshilfe soll da, wo es möglich ist, Abhilfe schaffen. Sie soll vorzugsweise auf  Gegenseitigkeit erfolgen.

Was verstehen wir unter Nachbarschaftshilfe, was wird benötigt?

Das sollen folgende beispielhafte Fragen deutlich machen:

  • Wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Mutter krank ist und der Vater im Job unabkömmlich? Wer kann mal für die Familie einkaufen?
  • Wer übernimmt im Notfall zeitweise die Beaufsichtigung der Kinder auf dem Spielplatz?
  • Wer kann bei den Schulaufgaben helfen, ab und zu einmal vorlesen und den guten Gebrauch der Landessprache vormachen?
  • Wer kann die Kinder im Ausnahmefall zum Sport, zur Kita oder zur Schule fahren oder auch zu Fuß begleiten und vieles andere mehr?
  • Wer hilft mir als Senior bei der Haushaltsführung, wenn ich sie nicht mehr allein beherrsche?
  • Wer hilft mir, den Mieter- oder Hausbesitzerpflichten nachzukommen, wenn ich als Älterer allein nicht mehr klar komme?
  • Wer erledigt Besorgungen und begleitet mich zum Arzt, wenn ich es allein nicht mehr schaffe?
  • Wer kann mir bei Papierkram und Behördengeschäften helfen, wenn ich nicht mehr durchschaue?
  • Wer kann während eines Krankenhausaufenthaltes frische Wäsche aus meiner Wohnung holen oder mir ein Telefon an meinem Krankenbett anschließen?
  • Wer hilft mir nach einem Krankenhausaufenthalt bei meiner Versorgung?

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Heraus aus der Anonymität! Das Kennenlernen von Nachbarn in der unmittelbaren und der engeren Umgebung fördern und beim Vertrauensaufbau helfen!
  • Sichere Wohnumgebung! Gegenseitige Hilfe bei der Beaufsichtigung der Wohnungen und Häuser zwecks Vermeidung von Einbruch, Raub und Diebstahl propagieren. Die Aktion „Der Nachbar wacht“ mit Leben erfüllen!
  • Der Nachbar hilft! Werben für die Übernahme kleinerer Hilfestellungen.
  • Der „Heiße Draht“ zum Hilfsdienst! Zusammenstellung geeigneter unterstützender Dienste für eine rasche und fallgerechte Vermittlung im Bedarfsfall.

Diese „ANGEBOTE / INFORMATIONEN“, die Sie rechts lesen, wurden vom Seniorenforum/Projektgruppe, Nachbarschaftshilfe erstellt, sie werden von ihm aktuell gehalten und bilden die Informationsquelle für die Vermittlung von Hilfe und Unterstützungsleistungen durch Stadtverwaltung und Seniorenforum im „Generationenbüro“ des Generationenhauses.

Wie wollen wir diese Ziele erreichen?

Flyer „Begrüßung neu zuziehender Nachbarn“. Der Flyer soll sie mit der Situation in Meckenheim vertraut machen und sie animieren, sich bekannt zu machen und sich gut einzuführen. Inhalt:

  • Regelmäßige Begrüßungsveranstaltungen für Neubürger und Zuwanderer im Generationenhaus (ex JUZE)
  • Neue Nachbarn stellen sich vor und machen sich bekannt.
  • Hinweis auf Telefonketten.
  • Straßenfeste, Hof-Feste

Der Flyer „Der Nachbar wacht“ mit beigefügtem Aufkleber für neue Nachbarn:

  • Macht die Ziele der Aktion bewusst und animiert zum Mitmachen.
  • Nennt Kontaktpersonen und Vermittler bei der Stadtverwaltung, im Seniorenforum, im Generationenhaus)

Der „Heiße Draht“ (Ansprechstelle) bei der Stadtverwaltung soll Folgendes leisten:

  • Situationsgerechte Kontaktvermittlung an Hilfesuchende, die nicht über Internet verfügen oder sehbehindert sind.
  • Hinweis auf das Generationenhaus, welches die Vermittlungstätigkeit der Stadtverwaltung im persönlichen Gespräch ergänzen kann.
  • Kontakte zu weiteren hilfswilligen Gruppen

Wie wollen wir darüber hinaus vorgehen?

  • Ermittlung von Mängeln und Defiziten, die nicht abgedeckt werden und Lösungsvorschläge erarbeiten und realisieren
  • Studium vorhandener Organisationsformen in anderen Gemeinden und Städten und Übernahme geeigneter Ideen.

Anhang: Arten möglicher Dienstleistungen

  1. Ehrenamtliche Tätigkeit ist grundsätzlich kostenlos.
  2. Der „Marktplatz“ ist eine Möglichkeit im Internet, gegen geringes Entgelt Hilfe zu bekommen.
  3. Hilfe gegen Bezahlung (privat gesucht).
  4. „Unterstützende Dienste“ ist bezahlte Hilfeleistung, die daher nur zeitweise am Tag möglich ist. Sie wird von professionell ausgebildeten Personen durchgeführt.

Wer Hilfe braucht, kann auf uns zukommen;
Wir leisten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Angeboten.

Weitere Beiträge:


Letzte Aktualisierung: Mrz 22, 2011

Termine

Jeden Donnerstag sind wir für sie da

15-17 Uhr: Offener Treff mit unseren Mitarbeitern

17-20 Uhr: Computerhilfe


Liebe Mitglieder und Interessierte,

mit Beginn des neuen Jahres haben wir in gemeinsamer Partnerschaft (MTuS / Forum Senioren Meckenheim FSM) ganz neu einen

Tanzkreis für Interessierte ab 50+

im Programm. Zum Tanzkreis kann man allein gehen, weil in der Gruppe ohne festen Partner getanzt wird. Es werden Kreistänze, Blocktänze, Gassentänze erlernt und getanzt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Tanzleiterin ist dem Bundesverband Seniorentanz e.V. angegliedert. Der Tanzkreis ist als Kurs ausgelegt und bedingt eine Anmeldung.

Der Tanzkreis trifft sich

montags von 15.00 – 16.30 Uhr in der Großen Turnhalle, Schützenstraße,
in Alt-Meckenheim hinter der Kath. Grundschule.

Der Kurs umfasst 10 Termine:

09.01., 16.01, 23.01., 30.01..
06.02., 13.02., 27.02.,
05.03., 12.03., 26.03.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Für Nichtmitglieder wird eine Gebühr von 40,– € erhoben.

Anmeldungen können über unser Kontaktformular oder aber telefonisch erfolgen.

Tanzen bedeutet Freude an der Bewegung, ist gesund und fördert die Kommunikation!

Wir wünschen viel Spaß.